Steuererklärung in Alfeld

Zur unternehmerischen Tätigkeit gehören auch bürokratische Aufgaben wie die Buchhaltung und damit einhergehend die Erstellung der jährlichen Steuererklärung. Wer keine Sonderfälle im Verdienst und den Ausgaben hat, kann die Steuererklärung in der Regel ohne Hilfe erstellen. Anders sieht es aus bei geschiedenen Ehepartnern, die Unterhalt für den anderen oder gemeinsame Kinder bezahlen oder Menschen, die Angehörige pflegen. Wer eine lange Anreise zur Arbeit hat, kann Kilometergeld steuerlich abrechnen und jemand, der einen Umzug in die Nähe seiner Arbeitsstätte vornimmt, kann sich über steuerliche Vorteile der Umzugskosten freuen. In solchen Fällen ist man also mit einem Steuerberater gut beraten, um nicht zu viel Geld ans Finanzamt zu überweisen.

Wie hilft ein Steuerberater?

Auch Selbstständiger oder Freiberufler sind Sonderfälle. Welches Werbungskosten lassen sich absetzen, wie können Fahrtwege steuerlich geltend gemacht werden, wie wird der neue Computer versteuert und wie kann man ein Arbeitszimmer in der eigenen Wohnung in der Steuererklärung berücksichtigen? Bei diesen und vielen weiteren Fragestellungen kann der Steuerberater weiter helfen und dafür sorgen, dass am Ende des Jahres viele Steuerausgaben gespart werden, sodass sich die Investition in einen Steuerberater für den Unternehmer in diesem Fall wortwörtlich bezahlt macht.

An die Umsatzsteuervoranmeldung denken

Wie oft der Unternehmer an die Umsatzsteuervoranmeldung denken muss, hängt davon ab, wie hoch die Summe der Steuereinnahmen ist. Bei einer jährlichen Steuerschuld bis maximal 1000 Euro verzichtet das Finanzamt auf Antrag auf die Voranmeldung. Die Jahres-Umsatzsteuererklärung genügt in diesem Fall, sie ist zusammen mit der Einkommenssteuererklärung im Folgejahr abzugeben. Eine vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung ist zumachen, wenn die Zahllast im Vorjahr zwischen 1000 und 7500 Euro gelegen hat. Meldetermine sind jeweils der 10. der Monate April, Juli, Oktober und Januar des Folgejahres. Bei einer Steuerschuld von mehr als 7500 Euro ist eine monatliche Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtend. Stichtag ist auch hier der 10. des Folgemonats.

Erfolgt die Meldung nicht rechtzeitig oder vollständig, kann das Finanzamt Mahngebühren erheben, die bei wiederholter Nichteinhaltung der Frist höher wird. Um das im stressigen Berufsalltag zu vermeiden, kann die Meldung der Umsatzsteuervoranmeldung an einen Steuerberater abgegeben werden, der dann alle Fristen im Blick hat.

Umsatzsteuerpflichtige Gründer fallen unter eine Sonderregelung. Denn sie müssen, unabhängig von der tatsächlichen Steuerlast, im Jahr der Gründung und im darauffolgenden Kalenderjahr monatliche Voranmeldungen abgeben.

Welche Folgen bei einer Dauerfristverlängerung auf den Unternehmer zukommt, kann auch der Steuerberater am besten beantworten.

Sonderfälle für Kleinunternehmer

Aber auch darüber hinaus gibt es einiges zu beachten. Kleinunternehmen können sich von der Umsatzsteuer befreien lassen, was nur dann Sinn ergibt, wenn ein nicht allzu hoher Gewinn zu erwarten ist. Denn die Kehrseite der Medaille ist hier, dass dann auch jede Rechnung und jeder Einkauf mit Steuern gezahlt werden muss. Also sollten Kleinunternehmen gut überlegen, ob sie die Befreiung der Umsatzsteuer in Anspruch nehmen wollen oder ob es unter dem Strich am Ende des Jahres besser ist, Umsatzsteuer zu zahlen. Bei dieser Entscheidung kann der Steuerberater behilflich sein und beide Fälle im jährlichen Jahresabschluss und der darauf folgenden Steuererklärung berücksichtigen.

 

Die Umsatzsteuervoranmeldung muss seit 2005 ausschließlich elektronisch übermittelt werden. Seit 2013 müssen die Meldungen an das  Finanzamt „authentifiziert übermittelt“ werden, dazu benötigt man eine elektronische Signatur. Auch hierzu kann der Steuerberater Informationen geben.